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Warnhinweis
Einführung
für Einsteiger


Quelle: NOAA Active Regions vom SDO

Heutige Sonnenaktivität

DAS HANDBUCH

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Lichtbrücken

Lichtbrücken sind die hellen Gebiete, die neben Umbra und Penumbra einen Sonnenfleck ausmachen. Sie sind in Stunden bis Tagen sehr dynamisch und können je nach Zeit, Ausrüstung und Interessen auf verschiedene Art beobachtet werden.


Bild: ISAS/JAXA/NAOJ/HINODE

Wir unterscheiden penumbrale und granulare Lichtbrücken. Granulare Lichtbrücken stehen mit der Photosphäre außerhalb des Sonnenflecks in Verbindung. Penumbrale Lichtbrücken sind Penumbra, die sich deutlich in die Umbra vorbaut. Beide Formen können sich vor und zurück entwickeln. Sie können bei der Verschmelzung oder Teilung von Sonnenflecken entstehen, oder spontan im Sonnenfleck.

Kontakt zur Gruppe:

Ansprechpartner: Heinz Hilbrecht, Laufenburg (Baden)

E-Mail: Heinz Hilbrecht
Kontakt via Facebook: Heinz Hilbrecht
Lichtbrücken auf Facebook: Lichtbrücken - Light Bridges
Im Internet-Forum der VdS Fachgruppe Sonne


Projekt n-Lichtbrücken: Bitte helfen Sie

Sehen Sie eine n-Lichtbrücke?

Dann schicken Sie bitte einfach eine E-Mail mit der Meldung an Heinz Hilbrecht.
Datum und Uhrzeit reichen. Wir kümmern uns um alles andere.

So sehen n-Lichtbrücken aus: Links im Weißlicht, rechts in H-Alpha.

(Beide Bilder: Dirk Lucius)

Die n-Lichtbrücken sind helle "Inseln" in der Umbra eines Sonnenflecks. Sie wurden von Amateurastronomen entdeckt und werden seitdem von uns weiter untersucht. Sie sind selten, deshalb bitten wir Entdecker von n-Lichtbrücken um Hilfe. Sie können sich schnell entwickeln, werden und vergehen, manchmal schon in einer Stunde, manchmal in ein bis zwei Tagen.

Was mit Ihrer Meldung geschieht:
Wir sammeln alle erreichbaren Daten über die Entwicklung der Sonnenfleckengruppe. Das sind Bilder und Beobachtungen von Amateuren, von Weltraumteleskopen, aus der Sonnenphysik. Wir messen Positionen und Flächen, um die Entwicklung in Zahlen zu fassen.

Wer dabei mitmachen möchte: Herzlich willkommen (siehe "Kontakt zur Gruppe" oben).


Regelmäßige Lichtbrücken-Beobachtung

Eine kleine Gruppe von Beobachtern versucht nach Möglichkeit täglich Lichtbrücken zu klassifizieren. Die Freude an dieser Tätigkeit entsteht, weil wir Sonnenflecken dafür sehr genau anschauen wollen und müssen.

So sehen wir auch schnelle Veränderungen in Sonnenflecken, nicht selten in Minuten, immer schon über wenige Stunden (wenn wir uns die Zeit dafür nehmen). Uns interessieren die Zusammenhänge zwischen der Fleckentwicklung und den Lichtbrücken.

Instrumente

Weil wir "ins Detail gehen", müssen wir Sonnenflecken direkt visuell oder fotografisch beobachten. Die Projektionsmethode hilft uns nicht. Visuelle Beobachtung ist für uns wichtig, weil das Auge Helligkeiten und Veränderungen besser sieht, als das Foto.

Wir benutzen Refraktoren ab 60 mm Öffnung. Als Objektivfilter reichen die preiswerten Folienfilter der Firma Baader aus, die es verbreitet im Astro-Fachhandel gibt. Ein besseres Glas-Objektivfilter oder ein Herschel-Keil sind natürlich kein Nachteil.

Für Beobachter gibt es Unterlagen zum Download:

Beobachtungsanleitung Lichtbrücken:
Typisierung mit Beispielen und Kurzfassungen für die Arbeit am Teleskop (pdf, 1,6 MB)

Beobachtungsprotokoll im Open Office Format
Beobachtungsprotokoll im Microsoft Excel Format

Was wir in Lichtbrücken sehen: Ein Vergleich Hinode vs. SDO (pdf, 12 MB).
Dazu der Artikel für alle Beobachter:
Hilbrecht, H. (2016): "Erfolgreich beobachten, mit etwas Psychologie",
SONNE 138, S. 7 - 8. (Download SONNE 138)

Unsere Lichtbrückenklassifikation für regelmäßige Beobachtungen.


Am Teleskop benutzen wir gerne diese Quellen:

NOAA-Bezeichnungen für aktive Gebiete: www.solarmonitor.org

SDO aktuelle Bilder: sdo.gsfc.nasa.gov/data

SDO archivierte Bilder (jpeg): sdo.gsfc.nasa.gov/assets/img/browse

Helioviewer für Videos: www.helioviewer.org

Ephemeriden-Rechner vom Observatorium Kanzelhöhe:
www.kso.ac.at/beobachtungen/ephemeris.php

Software für die Auswertung von Fotos:

Bildverarbeitung mit "ImageJ" (Freeware Windows, Linux, Mac-OS): imagej.nih.gov

Positionsbestimmung mit der SunMap Software von Ralf Pagenkopp


Literatur

Hilbrecht, H. & Lagg, A. (2015): "Lichtbrücken in Sonnenflecken", Sterne und Weltraum, 8/2015, S. 76 - 82.
Der Artikel zum Download als pdf, mit herzlichem Dank an Sterne und Weltraum für die Freischaltung. (Abonnenten, auch als VdS-Mitglieder, können übrigens alle Artikel sofort als pdf lesen.)

Hilbrecht, H. (2015): "Lichtbrücken in Sonnenflecken - viel Dynamik- viel Unbekanntes", VdS Journal für Astronomie, Nr. 55, S. 82 - 85.
Zum Download für VdS-Mitglieder: VdS Journal Nr. 55

Hilbrecht, H & Seebörger-Weichselbaum, M. (2016): "Lichtbrücken Typ n - Es gibt sie wirklich", VdS Journal für Astronomie, Nr. 58, S. 136 - 138.
Zum Download für VdS-Mitglieder: VdS Journal Nr. 58

Hilbrecht, H. & Seebörger-Weichselbaum, M. (2015): Mehrere Artikel in SONNE 137: (Download SONNE 137)

Hilbrecht, H. (2014): "Die Lichtbrücken-Gruppe wird aktiviert", SONNE 135, S. 40 - 41 (Download SONNE 135)


Zu guter Letzt:

Lichtbrücken in einem Sonnenfleck, gezeichnet von Angelo Secchi (1875-1877).
Das Buch gibt es zum kostenlosen Download als pdf aus der Schweiz: www.e-rara.ch

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Letzte Änderung: 13-01-2017

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